Badplanung: Nicht an Licht und Steckdosen sparen


Badplanung: Nicht an Licht und Steckdosen sparen
© Elektro+/Jung

Egal ob es morgens schnell gehen muss, oder man sich ausgiebig Zeit für die Körperpflege nimmt – fehlt es im Bad an guter Beleuchtung und Steckdosen, ist das mehr als ärgerlich. Sind die Wände erst einmal gefliest, sind nachträgliche Erweiterungen aufwändig und teuer. Daher sollte bei der Badplanung oder Modernisierung von Anfang an eine ausreichende Elektroinstallation berücksichtigt werden.

Sinnvolle Planungsgrundlage ist die Richtlinie RAL-RG 678. Diese definiert Standards der Elektroinstallation in drei Ausstattungsstufen. Für eine komfortable Ausstattung im Bad empfehlen wir mindestens Ausstattungsstufe 2, die drei Beleuchtungsanschlüsse und fünf Steckdosen vorsieht. Wünschen Sie sich zudem einen beheizten Handtuchtrockner, eine Badewanne mit Whirlfunktion oder eine elektrische Fußbodentemperierung, kommen weitere Steckdosen dazu – da diese Geräte besonders leistungsstark sind, erfordern sie zudem jeweils einen eigenen Stromkreis. Und auch Komponenten wie etwa höhenverstellbare Waschbecken oder ein Notrufsystem für Senioren benötigen entsprechende Anschlüsse.

Eine gut durchdachte Beleuchtung ist im Badezimmer ebenso wichtig. Für ausreichendes Licht zum Schminken oder Rasieren sind zwei blendfreie Leuchten empfehlenswert, jeweils rechts und links vom Spiegel an der Wand. Zusätzliche Deckenstrahler sind ideal, um bestimmte Bereiche im Bad punktuell auszuleuchten. Auch in der Dusche sollte ausreichend Licht zur Verfügung stehen, besonders wenn die Duschwände gemauert sind. Zum richtigen Wohlfühlambiente beispielsweise für ein ausgiebiges Bad kann außerdem der Einsatz von Dimmern beitragen.

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